Das Zeigerkonzept

Die Quantenphysik benötigt zur quantitativen Beschreibung komplexe Zahlen - in der Schule stehen aber komplexe Zahlen meistens nicht zur Verfügung. Stattdessen kann man mit Zeigern arbeiten, deren Länge den Betrag einer komplexen Zahl repräsentiert, während der Winkel des Zeigers (etwa gegen die horizontale x-Achse) den Phasenwinkel darstellt.
Zeiger können bereits beim Wechselstrom  eingesetzt werden, mehr noch bei der Interferenz von Wellen, unabdingbar sind sie dann in der Quantenphysik.
Richards Feynmans Bestseller "QED" (Quantenelektrodynamik) basiert auf diesem Zeigerkonzept. Einige Bundesländer, etwa Baden-Württemberg, verankern das Zeigerkonzept in den neuen Lehrpläne der Oberstufe am Gymnasium.

 

Hier können Sie ein Skript im pdf-Format downloaden, das alle möglichen Anwendungen des Zeigerkonzepts vom Wechselstrom bis zur Quantenphysik darstellt.  von Dr. Wolfgang Philipp/Studienseminar Esslingen
Programmpaket zu Zeigern (Wechselstrom, Schwebung, Mehrfachspalt)
Programmpaket zu Zeigern (Gitter, Interferenzfelder)